Mit dem Oktober endet langsam unsere offizielle Flugsaison. Auch wenn die Tage kürzer werden und es am Himmel etwas ruhiger wird, war 2026 für uns alles andere als langweilig.
Das erste Vereinsflugzeug ist bereits in die Werkstatt gewandert und damit hat die alljährliche Winterarbeit begonnen. In diesem Winter steht dabei eine größere Neuerung an: Alle Vereinsflugzeuge werden mit einem Transponder ausgestattet. Das eröffnet uns nicht nur neue Möglichkeiten im Streckenflug, sondern sorgt vor allem für ein deutliches Plus an Sicherheit.
Auch fliegerisch gab es in diesem Jahr einiges zu feiern. Marlon hat erfolgreich seine SPL-Segelfluglizenz bestanden, René konnte seine UL-Lizenz erwerben und Sebi steht in den kommenden Wochen noch vor seiner praktischen Prüfung auf dem TMG-Motorsegler.
Besonders gefreut haben uns auch die vielen Alleinflüge in dieser Saison. Jonathan konnte seinen ersten Alleinflug sogar während eines Fluglagers in Frankreich absolvieren, Rares und Daniel folgten erst kürzlich und auch Valentin meisterte seinen ersten Alleinflug auf dem UL mit Bravour.
Und auch für die Zukunft sieht es gut aus: In diesem Jahr durften wir sechs neue Flugschüler bei uns begrüßen. Rares hat dabei ziemlich eindrucksvoll gezeigt, wie schnell es vom ersten Flug bis zum Alleinflug gehen kann, wenn man regelmäßig am Flugplatz auftaucht und jede Gelegenheit zum Fliegen nutzt.
Unterwegs waren wir in diesem Jahr natürlich ebenfalls. Insgesamt standen vier Fluglager auf dem Programm. Eines davon fand bei uns in Daun statt, die anderen führten uns ins bayerische Voralpenland und bis in die französischen Écrins. Damit war vom gemütlichen Vereinsflugbetrieb bis zum Fliegen vor beeindruckender Alpenkulisse alles dabei.
Mit dem Ende der Flugsaison beginnt nun der Winterbetrieb. Für unsere Flugschüler startet der Theorieunterricht, der wie gewohnt ehrenamtlich von unseren Piloten und Fluglehrern durchgeführt wird. Gleichzeitig gehen nach und nach alle Vereinsflugzeuge in die Werkstatt. Dort stehen die jährliche Wartung, die Prüfung der Lufttüchtigkeit und natürlich die ein oder andere Verbesserung für die kommende Saison an.
Ein besonderer Dank gilt wie jedes Jahr allen Fluglehrern, Piloten, Werkstatthelfern und Mitgliedern, die mit vielen ehrenamtlichen Stunden dafür sorgen, dass Ausbildung, Flugbetrieb und Technik überhaupt möglich sind.
Bis zum Frühjahr heißt es also: schrauben, lernen, planen – und natürlich schon wieder auf die nächste Flugsaison freuen.
















